Verbandsgemeinde Zell
Grußwort 25 Jahre Kindergarten Strimmiger Berg PDF Drucken E-Mail

Grußwort Bürgermeister Karl Heinz Simon
Zum Kindergartenfest 25 Jahre Kindergarten „Strimmiger Berg“
Am 26.10.2003

ich freue mich, Ihnen heute zum 25-jährigen Bestehen des Kindergarten Strimmiger Berg die Grüße und Glückwünsche der Verbandsgemeinde Zell aber auch der zum Kindergartenzweckverband gehörenden Gemeinden überbringen zu dürfen.
Heute – 25 Jahre nach der Eröffnung des Kindergartens – wissen wir, wie wichtig - und vor allem richtig - diese Entscheidung für die Gemeinden war. Konnte doch damals durch den Zusammenschluss zu einem Zweckverband ein Kindergarten eröffnet werden, der in jeder Hinsicht den Ansprüchen und Anforderungen eines Kindergartens gerecht wurde. Ein herzliches Dankeschön an diejenigen, welche vor 25 Jahren diese mutige Entscheidung für einen gemeinsamen Kindergarten in Mittelstrimmig getroffen haben.
„Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.“ Diesen Ausspruch machte der griech. Philosoph Sokrates (um 470-399 v.Chr.). Ich glaube, hier wird klar, wie schwer es uns Erwachsenen seit Menschengedenken fällt, uns in die Welt der Kinder hineinzuversetzen.
Deshalb gilt mein Dank und meine besondere Wertschätzung den Erzieherinnen, welche in den vergangenen 25 Jahren und insbesondere heute hier tätig sind. Es ist eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, tagtäglich Kinder Kinder sein zu lassen und sie gleichwohl auf die Anforderungen des Lebens, auf die Welt der Erwachsenen vorzubereiten.
Wenn Sie, liebe Eltern, Ihre Kinder hierher schicken, wissen Sie, dass sie ihre Kinder nicht einer Aufbewahrungsanstalt überlassen. Sie sind sich im Klaren und auch sehr darauf bedacht, dass im Kindergarten Strimmiger Berg wichtige, verantwortungsvolle und mitunter auch schwierige Arbeit im Dienst an Ihren kleinen Persönlichkeiten geleistet wird.
Arbeit, die nur dann Erfolg verspricht, wenn sich Elternhaus und Kindergarten so wie hier in vertrauensvoller Koorperation und engem Kontakt gegenseitig unterstützen. Denn gerade heute in unserer schnelllebigen Zeit, in der oft beide Elternteile sehr ins Arbeitsleben eingespannt sind, ist diese intensive und gute Zusammenarbeit von Eltern mit den Erziehern unserer Kinder besonders wichtig.
Die Erzieherinnen waren und sind neben Eltern, Oma und Opa sehr wichtige Bezugspersonen in den ersten Lebensjahren. Denn alle haben dasselbe Ziel, den Kindern durch Entwicklung einer eigenen starken Persönlichkeit den Weg durchs Leben zu erleichtern.
Wie wichtig Kindergärten und die dort geleistete Erziehungs- und Bildungsarbeit sind, ist durch die jüngsten bildungspolitischen Diskussionen wieder einmal sehr deutlich geworden. Im Kindergarten erlernen die Kinder den regelmäßigen Umgang mit anderen Kindern, hier werden spielerisch ihre Talente gefördert und ihre Fähigkeiten entfaltet.
Spielerisch wird die Neugier der Kinder geweckt und Wissen vermittelt. Letztlich ist der Kindergarten ein soziales Kompetenzzentrum. Bei ihren Erzieherinnen erfahren unsere Kinder wie im Elternhaus Geborgenheit und Sicherheit, erlernen dadurch Selbstbewusstsein und werden zu eigenen Persönlichkeiten.
Liebe Erzieherinnen,

Die Kinder lieben Sie und haben Sie ins Herz geschlossen. Sie sind als Team mit einer solchen Begeisterung bei der Sache, dass man unsere Jüngsten fast ein wenig beneiden könnte.
Die ersten Lebensjahre in einer solchen Umgebung verbringen zu dürfen, verhilft sicher zu einem Grundstock fürs Leben, wie man ihn sich besser kaum vorstellen kann. Wenn ich den Wunsch äußere, dass dies weiterhin so bleiben möge, dass der Kindergarten also auch in Zukunft von einem so guten Geist beseelt sein möge, spreche ich sicherlich im Namen vieler Eltern, Bürgerinnen und Bürger.
Wir alle hoffen, dass der Kindergarten noch viele Feiern in so prächtigem Zustand erleben werde. In diesem Sinne: Alles Gute!
Liebe Gäste, Eltern und Kindern,
ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag hier auf der Jubiläumsfeier des Kindergarten Strimmiger Berg. Tauchen Sie ein in den Alltag unserer Kleinsten und versuchen Sie einmal mehr, die Welt durch ihre Augen zu erleben.
Enden möchte ich mit den Worten des ital. Dichters Dante Alighieri: „Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.“

 
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