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Ansprache Bürgermeister Karl Heinz Simon
Zur Eröffnung Mittel-Mosel-Messe am 11. Juni 2010
Ich darf Sie alle ganz herzlich auf der 12. und damit schon traditionsreichen Mittel-Mosel-Messe, der Leistungsschau der Wirtschaft im Zeller Land, begrüßen. Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder viele Ausstellerinnen und Aussteller an der Leistungsschau teilnehmen, um ihre Produkte und ihre Dienstleistungen und damit die Leistungsfähigkeit der Unternehmen unserer Region vorzustellen.
Gestatten Sie mir bitte, aus der großen Schar an Ehrengästen einige von Ihnen ganz besonders zu begrüßen. Mein besonderer Willkommensgruß heute Morgen gilt natürlich in Vertretung unseres Schirmherrn, Herrn Wirtschaftsminister Hendrik Hering, dem Staatssekretär aus dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Herrn Alexander Schweitzer. Herzlichen Dank, Herr Schweitzer, dass Sie sich bereit erklärt haben, anlässlich der Eröffnung der 12. Mittel-Mosel-Messe zu uns zu sprechen.
Willkommen heiße ich die Vertreter unserer Region in den Parlamenten und ich begrüße aus dem aus dem Deutschen Bundestag Herrn Abgeordneten Peter Bleser und aus dem Landtag Rheinland-Pfalz die Abgeordneten Anke Beilstein und Heike Raab.
Für die Mittelinstanzen des Landes begrüße ich die Präsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Frau Dagmar Barzen, welche nachher noch ein Grußwort zu uns sprechen wird und mit ihr die Leiter verschiedener Behörden und Dienststellen unserer Region, mit denen uns eine gute Zusammenarbeit verbindet. Herzlich willkommen meine Damen und Herren.
Für den Landkreis Cochem-Zell begrüße ich Herrn Kreisbeigeordneten Peter Zenz und ich freue mich auch über die Anwesenheit meines Vorgängers, Herrn Landrat a. D. Eckhard Huwer. Herzlich willkommen. Begrüßen möchte ich auch die Kollegen Bürgermeister und Beigeordneten der Verbandsgemeinden unserer Region. Ganz besonders begrüßen möchte ich die Mitglieder unseres Verbandsgemeinderates und natürlich die Dame und Herren Bürgermeister unserer Ortsgemeinden sowie der Stadt Zell.
Stellvertretend für Alle begrüße ich Herrn Stadtbürgermeister Hans Schwarz, die Herren Beigeordneten Lothar Schneider, Mechthild Esser und Martin Reis sowie die Vorsitzenden der im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen, für die CDU Herrn Karl-Otto Gippert, für die SPD Herrn Walter Justen, für die FWG Herrn Matthias Müller.
Herrn Stadtbürgermeister Schwarz gilt an dieser Stelle mein besonderer Dank für die Bereitstellung des Ausstellungsgeländes sowie die wirklich tolle Unterstützung der Ausstellung durch die Stadt Zell.
Begrüßen möchte ich auch die zahlreich anwesenden Vertreter der Kirchen, der Schulen und Kindergärten, der sozialen Einrichtungen, der Hilfsorganisationen, sowie der Bundeswehr. Stellvertretend für Sie alle möchte ich begrüßen Herrn Pfarrer Werner, Frau Disteldorf vom St. Josef-Krankenhaus Zell.
Last but not least heiße ich unsere Aussteller willkommen. Was wäre unsere Messe, wenn nicht unsere Unternehmen im Zeller Land so aktiv mit dabei wären. Unternehmer heißen so, weil sie etwas unternehmen. Und nur wer etwas unternimmt, kann auch im Konkurrenzkampf bestehen. Mit Ihrer Teilnahme an dieser Messe machen Sie deutlich, dass Sie etwas zu unternehmen und sich der Konkurrenz stellen.
Stellvertretend für alle Aussteller begrüße ich Herrn Arne Houben, Inhaber des Rhein-Mosel-Verlages in Zell, welcher nachher für die Aussteller ein Grußwort sprechen wird, und ich begrüße als Vertreter der Banken die Herren Hoff und Götten von der Raiffeisenbank Zeller Land und Herrn Habscheid von der Sparkasse Mittelmosel als wichtige Geschäftspartner unserer heimischen Wirtschaft.
Ein weiterer Willkommensgruß und auch unser Dank gilt letztendlich den Vertretern der Medien, welche im Vorfeld engagiert für die Messe „getrommelt“ haben. Ich darf Ihnen versichern, dass Sie, die ich jetzt nicht namentlich begrüßt habe, uns natürlich mindestens genauso willkommen sind
An diesem Wochenende geht es hier auf dem Zeller Barl um eines der wichtigsten Fundamente einer Kommune, ohne dass sie nicht existieren kann, nämlich ihre Wirtschaft. Die Mittel-Mosel-Messe bietet nunmehr bereits zum zwölften Male unseren Betrieben die Gelegenheit, ihre Produkte und ihre Dienstleistungen, den Facettenreichtum und vor allem auch die Qualität der heimischen Wirtschaft einer großen Besucherschar zu präsentieren.
Aus aktuellem Anlass habe ich mir die Frage gestellt nach dem Unterschied zwischen einem Fußballspiel und unserer Messe. Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft. Bei unserer Messe ist das Gegenteil der Fall. Die Gewerbeschau wird erst durch die Anwesenheit möglichst vieler unterschiedlicher Aussteller so richtig zum Leben erweckt: je mehr, desto besser! Die Aussteller sind das Salz in der Suppe!
Deshalb freue ich mich über den Anklang, den die Mittel-Mosel-Messe bei den Unternehmen in der Region gefunden hat. Mit rund 60 Ausstellern aus der Verbandsgemeinde Zell und der Region, die ihre Erzeugnisse und Leistungen anbieten, rückt das Zeller Land wieder einmal mit einer demonstrativen Darstellung der Leistungsfähigkeit von Handel, Handwerk, Dienstleistungsunternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen ins Blickfeld der Öffentlichkeit.
Die Mittel-Mosel-Messe hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einer Verbraucherausstellung entwickelt, die über den örtlichen Bereich hinaus Wirkung entfaltet. Regionale Gewerbeschauen wie unsere Mittel-Mosel-Messe spielen eine wichtige Rolle. Sie sind ein bedeutender Treffpunkt für die Wirtschaft. Regionale Ausstellungen erschließen den Ausstellern neue Möglichkeiten: Gerade kleine und mittlere Unternehmen finden hier eine ideale Plattform, ihre Produkte und Dienstleistungen kostengünstig einem großen Publikum anzubieten.
Den Ausstellern bietet sich die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Geschäftsverbindungen zu intensivieren sowie ihr Image zu pflegen. Darüber hinaus können die Aussteller und Besucher intensiv ihre Erfahrungen austauschen. In einer Zeit, in der sehr viel über die positiven und negativen Konsequenzen der Globalisierung diskutiert wird, befriedigen regionale Messen auch den Wunsch der Verbraucher, sich vor Ort bei den Anbietern aus ihrer näheren Umgebung über spezifische Angebote und Leistungen zu informieren.
Internethandel oder Portale wie EBAY sind sicherlich heutzutage eine ernstzunehmende Konkurrenz – aber viele Verbraucher schätzen weiterhin den persönlichen Kontakt zu dem herstellenden oder vertreibenden Unternehmen. Sie schätzen die qualifizierte persönliche Beratung und informieren sich gerne auf Messen und Ausstellungen. Die Messe hat daher eine wertvolle Funktion. Sie vermittelt unseren Bürgern ein überzeugendes Bild von der Leistungskraft und dem Leistungsspektrum unserer Betriebe.
Solche Ausstellungen dürfen aber auch in ihrer sozialen Bedeutung nicht unterschätzt werden. Sie stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerung. Gerade der regionale Charakter ist ein Garant dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde, aus der Region, zusammenkommen. Man bekommt Einblick in das, was die heimische Wirtschaft macht.
Darüber hinaus sind es gerade Veranstaltungen wie die Mittel-Mosel-Messe, die das große Potenzial des ländlichen Raums zur Geltung bringen und aktivieren. Der ländliche Raum ist nicht der arme Verwandte der Oberzentren. Er hängt nicht an deren Tropf. Er muss sich nicht vor ihnen verstecken. Im Gegenteil! Der ländliche Raum hat seine eigene Identität; hat genügend Kraft, Vitalität und mittelständischen Unternehmergeist; hat die Dynamik, um sich im Wettbewerb und Wandel erfolgreich zu behaupten. Kurzum: Er bietet seinen Bürgern eine Heimat mit Zukunft und Arbeitsplätze mit Perspektive! So soll es auch bleiben!
Mit der Mittel-Mosel-Messe wollen wir auch als Zeller Land unserer Bedeutung im wirtschaftlichen Leben unserer Region gerecht werden. Dazu ist eine solche Ausstellung im besonderen Maße geeignet.
Die bisherigen Ausstellungen waren immer von Erfolg begleitet, jedes Mal hat unsere Verbandsgemeinde neue Freunde, unsere Wirtschaft neue Kunden gewonnen. Bei dieser Ausstellung wird es sicher nicht anders sein. Die Verbandsgemeinde Zell hat die Vorbereitung und Organisation dieser Messe daher wieder gerne übernommen, weil wir damit ein Zeichen unserer Verbundenheit mit dem wirtschaftlichen Schaffen in unserer Verbandsgemeinde und unsere heimische Wirtschaft unterstützen wollen.
Neben den Unternehmen werden auch viele Vereine, Institutionen und Verbände die breite Öffentlichkeit über ihr Tun und Wirken informieren. Sie werden so zum weiteren Erfolg der Mittel-Mosel-Messe als Verbrauchermesse, Informations- und Kommunikationsplattform beitragen. Ob es die Feuerwehren unserer Verbandsgemeinde sind, insbesondere die Jugendfeuerwehren, die auch für das Mitmachen werben, sei es THW, Tanz- und Sportgruppen, Musikvereine, die IGS Zell, und und und.
Ich bin mir sicher, dass diese Ausstellung erneut eine interessante und abwechslungsreiche Schau wird. Besonders empfehlen möchte ich aber auch die Vorführungen an den Ständen. Beispielhaft möchte ich das St. Josef-Krankenhaus mit zahlreichen Vorführungen und Checks nennen.
Ich möchte die Gelegenheit auch nutzen, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken, welche in den vergangenen Monaten mit großem persönlichen Einsatz diese Veranstaltung vorbereitet haben. Ganz besonders möchte ich dabei Herrn Hans-Peter Döpgen erwähnen, der wieder in wirklich bewährter Manier die Leistungsschau bis ins kleinste Detail durchorganisiert hat. Herzlichen Dank dafür.
Mein Dank gilt aber auch dem Jugendorchester der Orchestervereinigung Zell für die musikalische Umrahmung der Eröffnungsfeier. Mein Dank geht jedoch auch an alle Gruppen und Vereine für die Mitgestaltung des kulturellen Rahmenprogramms der Messe. Ich glaube, dieses Programm macht deutlich, dass die Verbandsgemeinde Zell auch kulturell viel zu bieten hat.
Zu Beginn meiner Rede habe ich mich mit dem Unterschied zwischen einem Fußballspiel und einer solchen Ausstellung befasst. Lassen Sie mich zum Schluss noch auf die Gemeinsamkeiten eingehen. Bei beiden gilt: Je mehr Besucher, umso besser die Stimmung! Da das erste Spiel der deutschen Mannschaft in Südafrika erst morgen Abend beginnt, kommen sich die Fußball-Fans und die Mittel-Mosel-Messe nicht in die Quere. Viel besser noch: Zum traditionellen Messeausklang am Sonntag Abend laden wir Alle zum Public Viewing beim Spiel Deutschland gegen Australien hier im Messezelt ein.
Ich wünsche der 12. Leistungsschau Zeller Land einen positiven Verlauf, den Ausstellern „gute Geschäfte“ und Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, zwei informative Tage auf der Messe. Und beim Fußball am Sonntag Abend natürlich eine guten Start für unsere Fußball-Nationalelf in Südafrika.
Die Mittel-Mosel-Messe 2010 ist eröffnet.
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