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Bürgermeister Karl Heinz Simon
zur Eröffnung der konstituierenden Sitzung des Verbandsgemeinderates
am 08. Juli 2004 in der Mehrzweckhalle in Pünderich
Nach der am 13. Juni 2004 stattgefundenen Wahl setzt sich der
Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Zell (Mosel), der ja wie bisher auch in
der Zukunft 32 Sitze hat, wie folgt zusammen:
CDU-Fraktion 16 Sitze FWG Zeller Land 8 Sitze
SPD-Fraktion 6 Sitze FDP-Fraktion 2 Sitze
Nach Mitteilung der Fraktionen sind folgende Persönlichkeiten zu Fraktionssprechern
bzw. Stellvertretern gewählt worden:
Fraktion Fraktionssprecher Stellvertreter .
CDU Herr Herbert Jullien Herren Karl-Otto Gippert und
Armin Haas
FWG Herr Matthias Müller Herr Edgar Goldschmidt
SPD Herr Jakob Bertgen Herr Walter Justen
FDP Herr Dr. Hans-Georg Schuh Herr Dr. Roman Schweig
Da der Verbandsgemeinderat in dieser Zusammensetzung heute das erste Mal
zusammen ist, darf ich die Namen der gewählten Mitglieder aufrufen.
Herbert Jullien Bullay
Hans Schwarz Zell (Mosel)
Armin Haas Zell
Jürgen Hastenpflug Blankenrath
Heidrun Baltes Neef
Karl-Otto Gippert Briedel
Kurt-Friedrich Goergen Zell (Mosel)
Alois Hansen Blankenrath
Marlene Gibbert Zell (Mosel)
Karl-Heinz Beuren Zell-Kaimt
Hermann Schardt Bullay
Werner Zimmer Altstrimmig
Wolfgang Menten Alf
Ewald Gibbert Pünderich
Lothar Klemm Blankenrath
Peter Pielen Panzweiler
Matthias Müller Bullay
Johannes Hallebach Zell
Dr. Christoph Regh Bullay
Horst Scheid Bullay
Mechthilde Esser Alf
Edgar Goldschmidt Briedel
Markus Rink Alf
Bernhard Mathis Briedel
Jakob Bertgen Bullay
Willi Schumacher Bullay
Lothar Schneider Zell (Mosel)
Walter Justen Blankenrath
Björn Butzen Zell
Thomas Krämer Neef
Dr. Hans-Georg Schuh Blankenrath
Dr. Roman Schweig Schauren
Zu den Sitzungen des Verbandsgemeinderates werden auch die Ortsbürgermeister
der verbandsangehörigen Gemeinden eingeladen; sie können an den Diskussionen
mit beratender Stimme teilnehmen.
Auch die Ortsbürgermeister waren bei den Kommunalwahlen neu zu bestimmen. In
20 unserer 24 Gemeinden gab es dabei eine Urwahl, das heißt, die Bürger hatten die
Möglichkeit, die Ortsbürgermeister unmittelbar zu wählen.
Dabei wurden direkt im ersten Wahlgang 18 Ortsbürgermeister gewählt; in einer
Gemeinde – in Tellig - gab es eine Stichwahl – diese fand zwischenzeitlich mit
entsprechendem Ergebnis statt - und in einem Fall - nämlich in Sosberg - muss –
voraussichtlich am 12. September noch eine Wiederholungswahl stattfinden, weil der
einzige Bewerber um eine Stimme die notwendige Mehrheit verfehlt hat.
Wo es keinen Wahlvorschlag für die Urwahl gab, haben die Gemeinderäte den
Ortsbürgermeister gewählt bzw. werden dies noch tun. Das trifft auf 4 Gemeinden zu.
Insgesamt gibt es in der Verbandsgemeinde Zell bis heute sechs neue
Ortsbürgermeister; das Ergebnis der Wiederholungswahl in Sosberg sowie der
konstituierenden Sitzungen in Mittelstrimmig und Grenderich bleibt abzuwarten.
In Walhausen ist vorgestern die Wahl eines Ortsbürgermeisters oder
Ortsbeigeordneten mangels Vorschlägen für beide Funktionen gescheitert. Hier führt
Herr Barden im Moment die Amtsgeschäfte weiter. In Liesenich wurde der
Amtsinhaber, Herr Theisen, gestern Abend vom Gemeinderat wieder gewählt.
Teilweise – soweit noch nicht in ihr Amt eingeführt – sitzen die neuen
Ortsbürgermeister noch im Zuhörerraum und die bisherigen Ortsbürgermeister
vertreten ihre Gemeinden geschäftsführend im Verbandsgemeinderat.
Meine Damen und Herren, ich möchte die Gelegenheit der ersten Sitzung des
Verbandsgemeinderates zum Anlass nehmen, um Ihnen als den gewählten
Mitgliedern und gewählten Ortsbürgermeistern zu Ihrer Wahl sehr herzlich zu
gratulieren.
Gleichzeitig darf ich der Hoffnung auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit
Ausdruck verleihen. Die Verbandsgemeindeverwaltung und ich persönlich sind zu
einer solch guten Zusammenarbeit mit jedem von Ihnen gerne bereit.
Wir haben gemeinsam die Aufgabe, die anstehenden Probleme zu lösen und für eine
Weiterentwicklung unserer Verbandsgemeinde Sorge zu tragen.
Dass dabei letztlich die Sorge für unsere Mitbürger im Mittelpunkt allen Arbeitens
stehen muss, ist eine Selbstverständlichkeit. Dem fühlen wir uns sicher auch alle
verpflichtet.
Allerdings ist auch klar, dass es in einer Vertretungskörperschaft, wie dem
Verbandsgemeinderat, notwendig sein wird, unpopuläre Entscheidungen zu treffen.
Ich brauche hier nur an die Fragen der Beitrags- und Gebührenerhebung zu
erinnern.
Bei allen anstehenden Entscheidungen sollten wir uns um ein größtmögliches Maß
an Gemeinsamkeit bemühen. Die innerhalb einer Verbandsgemeinde zu treffenden
Entscheidungen geben in der Regel keinerlei Raum für parteipolitische oder
ideologische Überlegungen.
Wenn wir uns gemeinsam am wohlverstandenen Interesse der Verbandsgemeinde,
den Gemeinden und ihrer Bürger orientieren, dann - dessen bin ich sicher - werden
wir gemeinsam gute Entscheidungen treffen können.
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