Grußwort
Bürgermeister Karl Heinz Simon
Infoveranstaltung
Wohnen ohne Barrieren am Dienstag, den 16.11.2010 ab 17 Uhr im Schulzentrum
Kaimt
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Ich
freue mich Sie heute zur Vorstellung des neuen Beratungsangebotes „Wohnen ohne Barrieren“ des Landkreises
Cochem-Zell und des VdK hier im Schulzentrum Kaimt begrüßen zu dürfen und freue
mich, dass so viele der Einladung gefolgt sind.
Der demografische Wandel verändert das Gesicht
unserer Gesellschaft.
·
Wir werden weniger,
·
die Lebenserwartung steigt stetig,
·
der Anteil der Älteren nimmt immer mehr zu
und
·
der Anteil der jungen Menschen nimmt ab.
Zurzeit
haben wir genau viele Neugeborene wie
60-Jährige. 2050 wird sich die
Anzahl der 60-jährigen im Verhältnis zu
den Neugeborenen verdoppeln.
Auch
haben sich familiären Strukturen in
den letzten Jahrzehnten sehr verändert.
Alt
und Jung lebt nicht mehr unter einem Dach. In den meisten Dörfern bei uns auf dem Land bleiben die Älteren auf dem Dorf zurück
und die Jungen ziehen aufgrund der veränderten
Wirtschaftstruktur in die Ballungsräume.
Nirgends
wird konkreter erfahrbar als bei uns in den
Kommunen, was demografischer Wandel in der Lebenswirklichkeit bedeutet.
Vor Ort, im Haus, in der Wohnung, bietet
sich die Chance, Lebensqualität zu sichern und zu verbessern.
Gerade
für ältere oder behinderte Menschen
gilt das in besonderem Maße, insbesondere dann, wenn sie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und sich
dadurch nahezu dauerhaft in ihrer Wohnung aufhalten.
Bei
der Planung von Wohnraum spielen deshalb diese spezifischen Bedürfnisse eine zentrale Rolle.
Dies
sei neben Anforderungen an die bauliche
Gestaltung, zuverlässige und dauerhafte Wohn- und Betreuungsangebote oder auch
moderne elektro- und kommunikationstechnische Ausstattung der Wohnung z.B.
mit Notrufsystemen.
Bei
all diesen vielen Überlegungen zur Umsetzung der eigenen speziellen
Anforderungen und deren Finanzierung unterstützt das Beratungsangebot des VdK in Zusammenarbeit mit dem Landkreis
Cochem-Zell.
Ich
hoffe, dass vielen Bürgerinnen und Bürgern der Wunsch in den eigenen vier
Wänden zu bleiben realisiert werden kann.
Ich möchte allen ganz herzlich danken,
die zum Entstehen dieses Beratungsdienstes beigetragen haben.
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