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Eröffnungsansprache Bürgermeister Karl Heinz Simon
Zur Ausstellung mit Gemälden von Barbara Niesen
Am 03. Oktober 2004 im Schloss Zell
Ich darf Sie an diesem wunderschönen Sonntagnachmittag recht herzlich hier im Schloss
Zell willkommen heißen.
Ich bin Ihnen sehr dankbar, Frau Schneider, dass Sie uns hier im Schloss Zell nicht zum
ersten Mal die Gelegenheit verschaffen, Kunst zu präsentieren und das in einem
ansprechenden Ambiente.
Das Schloss Zell hat sich in den vergangenen Jahren wahrlich zu einem Anziehungspunkt
entwickelt für die schönen Dinge und für die schönen Anlässe im Leben. Schöne Anlässe,
das sind die standesamtlichen Trauungen, welche in zunehmender Anzahl in diesem
Schönen Rahmen hier stattfinden und schöne Dinge, das sind Kunstausstellungen wie
heute, welche ebenfalls sehr zahlreich hier stattfinden.
Was könnte uns eigentlich mehr Spaß an einem solchen wunderbaren Herbstwochenende
bereiten als der Besuch einer Ausstellung zum Thema „Heiterkeit“, und dazu bei einem
guten Glas Riesling-Sekt den heiteren Gedichten von Fritz Hans Rückel zuzuhören.
Es ist für uns immer wieder schön und wichtig, bei allem Alltagsstress, bei aller nüchternen
Sachlichkeit, die doch unseren Alltag beherrscht, immer noch Zeit für die schönen, für die
heiteren Dinge des Lebens zu finden. Dazu gehört natürlich auch die Kunst. Kunst, wie die
von Barbara Niesen, welche wir heute und in den nächsten Tagen hier sehen können.
Lassen Sie mich zunächst bitte ein paar Worte zur Künstlerin sagen: Barbara Niesen
wurde 1948 am Niederrhein geboren. Seit einigen Jahren lebt sie im oberbergischen Land,
in Nümbrecht. Ihre Bilder signiert sie mit ihrem Geburtsnamen Barbara Timpert, daher
leitet sich auch der Titel „Edition Timpert“ ab, unter dem sie ihre Bilder vermarktet.
Frau Niesen ist Autodidaktin. Sie folgt spontanen Ideen und Inspirationen und lässt ihrer
Phantasie freien Lauf. Sie lässt sich auch nicht auf bestimmte Stile und Richtungen
festlegen. So verwundert es nicht, wenn ihre meist farbenfrohen Werke sehr
unterschiedlich in Formen, Farben und verwendeten Materialien sind
In jüngster Zeit hat sie eine Serie bunter Acrylwelten auf Leinwänden geschaffen. Ihre
abstrakte Acrylmalerei auf Leinwänden und Holzkassetten ist durch Mehrteiligkeit und
Variabilität gekennzeichnet. Die Arbeiten bestehen vielfach aus zwei, drei oder vier
zusammengehörigen Teilen, die sich je nach ästhetischem Empfinden zu einem
Gesamtwerk miteinander verbinden lassen.
Die Formen- und Farbenvielfalt dieser Bilder drücken ihre Lebensfreude und ihr Streben
nach Harmonie aus. Ihre Werke hat Barbara Niesen bislang in einer Reihe von
Ausstellungen bundesweit einem breiten Publikum präsentiert. Wir freuen uns, diese
Werke nunmehr heute und in den kommenden Tagen in diesem historischen Ambiente
bewundern zu können.
Auch zu Fritz Rückel möchte ich kurz einige Worte sagen: Einigen dürfte er vielleicht
aufgrund seiner zahlreichen humoristischen Publikationen bekannt sein.
Er war Pressechef und Ghostwriter verschiedener Ministerien in der hessischen
Landeshauptstadt Wiesbaden, bevor er sich vor mehr als zehn Jahren der humoristischsatirischen
Verskunst widmete. Er ist Preisträger des Wihelm-Busch-Preises 1998 sowie
Preisträger der Literaturtage Rheinland-Pfalz 1998.
Vor kurzem hat er ein Gedichtband mit dem Titel „Von des Weines himmlischer
Zauberkraft“ veröffentlicht. Vielleicht werden wir ja daraus einige Zeilen zu hören
bekommen.
Liebe Gäste, ich glaube, das Thema der Ausstellung ist schon Programm. Freuen Sie sich
auf heitere farbenfrohe Bilder von Barbara Niesen und lauschen Sie den heiteren
Gedichten von Fritz Hans Rückel.
Ich wünsche der Ausstellung zahlreiche Besucher, viel Erfolg und darf die Ausstellung
eröffnen.
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