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Ansprache Bürgermeister Karl Heinz Simon
zur Ehrenamtspreisverleihung der
Verbandsgemeinde Zell (Mosel)
am 31.05.2011 in Liesenich
„Wenn du Sonnenschein in das Leben
anderer bringst, werden seine Strahlen auch dich treffen!“ Mit diesem schönen
Bild, das von dem britischen Schriftsteller James Matthew Barrie stammt, dem
Schöpfer von „Peter Pan“, möchte ich Sie hier in Liesenich recht herzlich
begrüßen.
Besonders begrüße ich heute Abend natürlich die
Preisträger des Ehrenamtspreises 2011 der Verbandsgemeinde Zell. Für die
Vereine und Gruppen in der Verbandsgemeinde Zell heiße ich willkommen die
Vertreter der Mundartinitiative im Kreis Cochem-Zell e.V. Für die zahlreichen
Bürgerinnen und Bürger unserer Verbandsgemeinde, welche sich ehrenamtlich für
unsere Gesellschaft engagieren und ungezählte Stunden für die Gemeinschaft
leisten Herrn Günther Schumann aus St. Aldegund, Herrn Andreas Heinzen aus
Forst sowie Herrn Hermann Deisen aus Zell
Begrüßen möchte ich ebenso die Mitglieder des
Ausschusses „Jugend, Senioren und Ehrenamt“ der Verbandsgemeinde Zell, welcher
die Funktion der Jury übernommen hat. Ein herzliches Willkommen geht an die Beigeordneten
der Verbandsgemeinde, Frau Mechthild Esser sowie die Herrn Martin Reis und für
die im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen begrüße ich die Herren
Karl-Otto Gippert und Walter Justen. Ich freue mich auch über die Anwesenheit
der Herren Ortsbürgermeister aus den Gemeinden unserer Preisträger und begrüße Herrn
Beigeordneten Günter Treis aus St. Aldegund, Herrn Beigeordneten Berthold
Treins aus Forst und Herrn Stadtbürgermeister Hans Schwarz aus Zell.
Begrüßen darf ich natürlich auch diejenigen
Personen, welche die Vorschläge eingereicht und damit auch unseren Blick auf
das Engagement dieser Personen gelenkt
haben sowie – und ganz besonders - die Presse, die bei einem solchem
Anlass auf keinen Fall fehlen darf, um die Arbeit unserer Preisträger auch
öffentlich in das rechte Licht zu rücken.
Abschließend möchte ich natürlich ganz besonders
begrüßen den Hausherrn, Herrn Ortsbürgermeister Wolfgang Gossler. Ich darf mich
bei ihm bedanken dass wir die Preisverleihung in diesem schönen Bürgerhaus
durchführen können und ihn um ein Grußwort bitten.
Liebe Preisträger, seit Jahren engagieren Sie sich freiwillig
für Andere und für das Allgemeinwohl. Sie haben in dieser Zeit – um bei dem
Zitat von eben zu bleiben - viel Sonnenschein in das Leben anderer Menschen und
damit viel Helligkeit und Wärme in unsere Verbandsgemeinde bzw. in die
einzelnen Gemeinden gebracht. Für dieses ehrenamtliche und engagierte Wirken
möchte ich Ihnen namens der Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde heute
ganz herzlich danken.
Die heutige Feierstunde möchte Ihnen
zeigen, wie sehr wir seitens der Verbandsgemeinde Zell, wie sehr die
Öffentlichkeit Ihr ehrenamtliches Handeln schätzt und wie viel Anerkennung es
gefunden hat, obwohl oder vielleicht auch weil es eher im Stillen stattfindet.
Heute jedoch steht es im Rampenlicht, was Sie alles für Andere und das
Gemeinwohl tun. Und das ist gut so!
Denn heute stehen Menschen hier im
Scheinwerferlicht, die nicht nach dem
Staat rufen, Menschen die selbst
anpacken, die sich für das Allgemeinwesen einsetzen, die für unsere
Gesellschaft, die für ihre Mitmenschen
eintreten.
„Ich mache doch nichts Besonderes“, „ich tue
doch nichts Großartiges“, „das ist doch selbstverständlich“ – das höre ich
immer wieder von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.
Sie machen kein Aufhebens von ihrem Tun! Sie
machen’s einfach! Denn ihre Sache ist das Unspektakuläre, das Wirken
im Stillen. Sie engagieren sich in ihrer Freizeit, sie steuern ihre
Energie, ihre beruflichen und privaten Erfahrungen, ihre Ideen bei und: Sie
arbeiten umsonst.
Umsonst - aber alles andere als vergeblich,
denn was sie tun, das zeigt große
Wirkung. Wir sollten es uns nur einen kurzen Moment einmal vorstellen,
wie das Leben in der Verbandsgemeinde Zell aussähe, wenn sich niemand
ehrenamtlich engagieren würde. Eine ziemlich düstere Vorstellung, nicht wahr?
Ein großer
Lichtblick ist hingegen, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger
bereit finden, sich in der einen oder anderen Form zu engagieren. Nahezu jeder
Bereich unserer Gesellschaft ist von freiwilligen Leistungen geprägt. Unser
reiches Vereinswesen mit an die 200 Vereinen lebt von den ehrenamtlich tätigen
Funktionsträgern; unsere Hilfsorganisationen wie Feuerwehr und Rettungsdienst
und der gesamte soziale, sportliche oder kulturelle Bereich werden erst durch
die vielen freiwilligen Helfer so effektiv; aber auch in der Politik, in Natur-
und Umweltschutz, in den Kirchen oder in
vielen anderen Bereichen geht nichts ohne Ehrenamt. Überall finden wir
bürgerschaftliches Engagement. Unsere ganze Gesellschaft kann nur so
funktionieren, wie sie es tut, weil es
Menschen gibt, die über ihr eigenes Ich hinausblicken und Gemeinsinn beweisen.
Meine Damen und Herren, das ehrenamtliche
Engagement ist eine kostbare Ressource,
die von Politik und Gesellschaft nicht
hoch genug geschätzt werden kann und daher unser Aller Anerkennung erfahren sollte. Und deshalb steht es jeder Kommune auch gut an,
diese Menschen und ihre Leistungen zu
würdigen, wie wir das heute tun.
Aus diesem Grund, meine Damen und Herren,
hat die Verbandsgemeinde Zell im Jahr 2001, dem Jahr des Ehrenamtes, den Ehrenamtsförderpreis ins Leben gerufen. Mit
dieser Anerkennung wollen wir die Bedeutung
des Ehrenamtes in unseren Gemeinden unterstreichen und durch
Herausstellung Einzelner die Arbeit so Vieler in das öffentliche Bewusstsein heben und damit zur Nachahmung anregen.
Ihnen Allen heute gilt mein herzlicher Dank und auch meine Bitte, in diesem Engagement
nicht müde zu werden, sondern so weiterzumachen wie bisher. Dieses Engagement macht unsere Dörfer
liebens- und lebenswert. Herzlichen Dank. Erich Kästner sagte einmal: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Damit hat er genau die Haltung
derjenigen Menschen umschrieben, die wir heute auszeichnen wollen.
Meine Damen und Herren, lassen Sie mich nun die
einzelnen Preisträger vorstellen: In der Kategorie „Innovative/Nachahmenswerte
Projekte“ wird heute die Mundartinitiative im Kreis Cochem-Zell e.V. ausgezeichnet.
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Beides – innovativ und auch
nachahmenswert - trifft hier in besonderem Maße zu:
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Die moselfränkische Mundart prägt
seit Jahrhunderten die Kultur unserer Region. Dennoch stellen wir verstärkt
fest, dass sie von den jüngeren Generationen immer weniger in den Dörfern
gesprochen wird und dass viele Ausdrücke, die wir von unseren Eltern noch oft
gehört, die wir als Kinder noch häufig selbst gebraucht haben, zwischenzeitlich
auch in unserem eigenen Sprachgebrauch schon fast ganz verschwunden sind.
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Die Mundartinitiative Cochem-Zell - 2007 ins Leben gerufen - hat es
sich zur Aufgabe gemacht, die heimische Mundart zu pflegen und zu erhalten. Zur
Zeit umfasst der Verein 60 Mitglieder - davon 30 aktive Mitglieder, die in
vielfältiger Form die Mundart pflegen
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jährlich finden zwei Mundart-Abende
im Landkreis statt, darüber hinaus auch Dorf- und Stadtführungen in Mundart
oder auch Mundart-Fahrten mit Besichtigungen regionaler Sehenswürdigkeiten und
Einrichtungen
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dazu kommt die Mitarbeit bei
kommunalen sowie Vereinsveranstaltungen durch Mundart-Beiträge, die (das halte
ich persönlich für extrem wichtig) Durchführung von Mundart-Projekten in
Schulen aber auch – man geht mit der Zeit – die Einrichtung und Pflege eines
umfassenden Internet-Auftritts.
Mundart hat Tradition, ist aber nicht
Vergangenheit, sondern Mundart hat Zukunft! Über 600 Personen besuchten im
letzten Jahr die Veranstaltungen der Mundartinitiative. Das ist eine
beachtliche Zahl und es ist toll, wie vielfältig unsere moselfränkische
Sprache, unser Platt geprägt ist
Ich kann daher nur unterstreichen,
dass es nicht nur wichtig ist, unsere Geschichte präsent zu halten, sondern
auch unsere Sprache, unser Platt in den jeweiligen Dörfern und Familien.
Das geht, so ist leider unsere
Erfahrung der letzten Jahrzehnte, nicht von alleine! Deshalb freue ich mich,
dass sich die Mitglieder der Mundartinitiative sich in so vielfältiger Weise
für die Erhaltung unserer Mundart einsetzen.
Ich darf der Mundartinitiative Cochem-Zell daher
namens der Verbandsgemeinde Zell nochmals ganz herzlich danken und dem
Vorsitzenden, Herrn Josef Buchholz, stellvertretend für alle Aktiven des
Vereines, den Ehrenamtsförderpreis 2011 der Verbandsgemeinde Zell, bestehend
aus einer Verleihungsurkunde sowie einem Preisgeld von 400 €, überreichen.
In der Kategorie der Einzelpersonen – der
Stillen Helfer – werden in diesem Jahr wieder drei Personen durch die
Verbandsgemeinde Zell mit dem Ehrenamtsförderpreis 2011 ausgezeichnet.
Dabei ist die Reihenfolge rein zufällig und
stellt ausdrücklich keine Rangfolge dar.
Beginnen möchte ich mit Herrn Günther
Schumann aus St. Aldegund, vorgeschlagen von der Gemeinde St. Aldegund. Herr
Schumann ist ein allseits geschätzter Berater und vor Allem – solche Menschen
sind unentbehrlich - ein unverzichtbarer „Anpacker“ im ehrenamtlichen Geschehen
in der Gemeinde St. Aldegund.
Seit 2005 gibt es jeweils im Dezember
in der Gemeinde St. Aldegund im jährlichen Wechsel die Veranstaltungen
Dorfadventskalender und Adventsmarkt in der Adventszeit. Wer selbst einmal mit
dabei war, der weiß wie schön diese Veranstaltungen sind und welche Wirkung
diese – gerade der Dorfadventskalender - auch auf das dörfliche Miteinander
entfalten.
Günther Schumann war für die Idee
"St. Aldegund wird ein Weihnachtsdorf" schnell zu begeistern
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Die Weihnachtsstraßenbeleuchtung im historischen
Ortskern wurde selber gemacht. Im ersten Jahr wurden einige Sternornamente in
der Christophorusstraße aufgehängt. In der Folgezeit kamen weitere Sterne- und
Glockenornamente, auch in anderen Straßen, dazu sodass mittlerweile im Ortskern
zur Adventszeit 26 Ornamente hängen, die den Ort verschönern.
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Aber so was geht ja nicht von alleine: Günther
Schumann hat den Entwurf für die Ornamente gefertigt, das Material besorgt und
aus Flachstahl die Sterne hergestellt.
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Bis auf einige Handreichungen hat Günther Schumann
die Herstellung der Weihnachtsstraßenbeleuchtung in vielen, vielen Stunden und
Tagen innerhalb von drei Jahren alleine bewältigt. Aber fertig wird man nie:
Die Erweiterung der Adventsbeleuchtung ist bereits geplant.
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Damit nicht genug. Auch beim Auf- und Abhängen der
Ornamente ist Günther Schumann mit dabei und unterstützt die Gemeinde.
Das ist aber nur die eine Sache: Seit
Anfang 2008 nimmt Herr Schumann im Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins St.
Aldegund Führungsaufgaben wahr. In dieser kurzen Zeitspanne hat er mit seinem
Vorstand bereits sehr viel in der Gemeinde bewegt und umgesetzt. Er wirkt seit
2009 darüber hinaus aktiv im Festausschuss des Weinfestes mit und hilft
engagiert, das traditionelle Weinfest in St. Aldegund zu erhalten. Zudem ist er
auch seit Juni 2009 im Gemeinderat und einigen Ausschüssen aktiv mit dabei.
Besonders erwähnenswert finde ich sein
Engagement als Ausbildungspate für junge Menschen. Diese
„Ausbildungspaten" leisten eine sehr erfolgreiche Arbeit für junge
Menschen, die an der Schwelle zwischen Schule und Beruf stehen. Ihr Ziel ist es, den oft schwierigen Übergang
von der „Schul- an die Werkbank" zu begleiten und jungen Menschen so gute
Startbedingungen in die Ausbildung zu ermöglichen.
Ebenso – wieder zurück nach St.
Aldegund - ist er an der Realisierung des neuen Wanderwegs der Gemeinde St.
Aldegund, dem „Kulturweg Felsen-Fässer-Fachwerk“ maßgeblich beteiligt. Herzlichen
Dank Herr Schumann für Ihren kontinuierlichen Einsatz in der Gemeinde St.
Aldegund!
Als nächstes möchte ich Herrn Andreas
Heinzen aus Forst vorstellen, vorgeschlagen vom Sportverein Strimmig. Herr Heinzen zeichnet sich seit Jahren in den Gemeinden des Strimmiger
Berges durch sein vorbildliches starkes ehrenamtliches Engagement aus. Er
stellt sich dabei nie in den Vordergrund sondern arbeitet lieber still und
leise aus dem Hintergrund, aus der zweiten Reihe, heraus.
Seit 15 Jahren ist Herr Heinzen
Vorstandsmitglied im Sportverein Strimmig und hat dort als stellvertretender
Jugendleiter, als zweiter und auch als erster Vorsitzender gearbeitet und nimmt
derzeit die sicherlich nicht immer einfache Funktion des Platzwartes wahr. Zudem
betreut er seit Jahren Fußballjugendmannschaften, organisiert alljährlich im Sommer für Fußball spielende
Kinder ein zweitägiges Zeltlager und ist maßgeblich an der Vorbereitung und
Ausrichtung des alljährlichen Jugend-Sporttages beteiligt.
Andreas Heinzen ist, dies
entnehme ich der Aussage des Vereines, in großem Maße für Fortbestand und
Weiterentwicklung des Vereins insbesondere im Jugendbereich verantwortlich.
Herr Heinzen ist darüber hinaus noch in weiteren Vereinen aktiv.
In der Dorfgemeinschaft, also dem Heimatverein
Forst, ist er maßgeblich an Planung,
Organisation und Durchführung des Wandertages sowie der Kirmes beteiligt und
leistet darüber hinaus eine Vielzahl von Gemeindearbeiten in seiner
Heimatgemeinde Forst.
Andreas Heinzen ist aber auch stellvertretender
Wehrführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Forst und bringt sich daneben stets
auch bei Veranstaltungen und Festen der Vereine wie der Maikirmes, der Forster
Kirmes oder dem AMA (Antoniusmarkt Altstrimmig) ein, indem er beim Aufbau sowie
der Einrichtung der Elektrik anpackt.
Andreas Heinzen ist sich – dies habe ich dem
Vorschlag entnommen - bei keinem Dienst bei Veranstaltungen der Vereine zu
schade und übernimmt dabei auch gerne ungeliebte Helferdienste. Herzlichen Dank
Herr Heinzen für Ihr großes ehrenamtliches Engagement.
Als drittes möchte ich Herrn Deisen,
vorgeschlagen von der Stadt Zell, ehren. Seit 1972 – es werden jetzt bald 40 Jahre - betreut
Herr Deisen im Sportverein Zell Kinder und Jugendliche. Zudem ist er in großem
Maße für Fortbestand und Weiterentwicklung des Vereins verantwortlich.
Dabei gilt nicht nur dort,
sondern überhaupt sein besonderes Augenmerk der Jugend, für deren Belange er
sich einsetzt, beispielsweise wenn es um den Jugendraum in Zell geht, der ihm
besonders am Herzen liegt. Dass er sich für den Erhalt der Kaimter Kirmes
einsetzt, zu den Mitinitiatoren der Bunten Abende der SG Zell-Kaimt gehörte und
noch in weiteren Vereinen aktiv ist wie z.B. in der Barlgemeinschaft versteht
sich für ihn von selbst.
Aber auch in der Stadtpolitik ist
er zuhause. 1999 wurde Hermann Deisen erstmals in den Stadtrat Zell gewählt und
ist seitdem dort im Hauptausschuss, im Ausschuss für Jugend und Kultur sowie im
Marketingausschuss der Stadt Zell
engagiert. In der Partnerschaft der Stadt Zell mit der Patenkompanie der
Bundeswehr in Kastellaun gehört Hermann Deisen zu den treibenden Kräften. Hermann Deisen hat –
so hat uns der Stadtbürgermeister bestätigt - jederzeit ein offenes Ohr für
alle Belange der Stadt
Aber nicht nur dort. Auch bei der
Verbandsgemeinde Zell kennen wir Hermann Deisen als engagierten Mitstreiter. Seit
2004 ist er sehr aktiv beteiligt in unserem Arbeitskreis 50Aktiv, der die
Seniorenarbeit in der Verbandsgemeinde Unterstützt und maßgeblich gestaltet.
Herzlichen Dank Herr Deisen für Ihr großes
ehrenamtliches Engagement.
Sehr geehrte Damen und Herren, mit
Ihrem unverzichtbaren Wirken zeigen Sie, dass Ehrenamt und Gemeinsinn in
unserer Verbandsgemeinde fest verankert sind und diese Werte in unserer
Gesellschaft hoch im Kurs stehen. Sie machen ernst damit, dass eine
Gesellschaft nur dann gut funktioniert, wenn viele ihren Teil dazu beitragen.
Was Sie auch tun – und das
dargestellte Engagement ist ja sehr vielfältig - sie tragen dazu bei, dass die
vielfältigen Aufgaben, die sich jeder Kommune stellen, hier in unserer
Verbandsgemeinde gut erfüllt werden. Sie sorgen dafür, dass unsere sozialen
Netze intakt bleiben und dass wir ein breites Angebot für die Freizeit
aufzuweisen haben. Damit bringen Sie nicht nur vielen Mitmenschen mehr
Lebensqualität, sondern stärken auch das Vertrauen in die Gemeinschaft. Denn
auf Dauer kann eine Gemeinde, kann eine Gesellschaft nur bestehen, wenn alle
einen Teil vom Sonnenschein abbekommen.
Sich um andere Menschen zu kümmern
oder für das Allgemeinwohl zu wirken, fordert einem manchmal aber auch einiges
ab, Engagement kostet manchmal Kraft, ja manchmal sicherlich auch Nerven wie
Drahtseile. Aber, wie schon mein
Eingangszitat bekundete, bürgerschaftlich Engagierte geben nicht nur, sie
bekommen auch etwas. Der Sonnenschein, den sie anderen bringen, strahlt auf sie
zurück!
Mit einem Wort: Bürgerschaftliches
Engagement bringt allen etwas: den Menschen, denen es zugutekommt, den
Engagierten selbst und der Gesellschaft, in der sie wirken.
Bürgerschaftliches Engagement stärkt
den Zusammenhalt; vieles von dem, was wir am Leben in der Verbandsgemeinde Zell
schätzen, beruht auf freiwilliger Tätigkeit.
Deshalb hoffe ich, dass Ihr Beispiel,
Ihre Mitmenschen dazu anregt, sich ebenfalls zu engagieren. Jeder Verein, jede
Initiative freut sich über Verstärkung.
Ihr Handeln, liebe ehrenamtlich
Tätige, zeigt, wie viel Menschen, die ein paar Stunden ihrer Zeit für das
Allgemeinwohl aufwenden, wie viel sie erreichen können; Ihr Handeln zeigt, wie
viel Sonnenschein das ehrenamtliche Wirken allen bringt.
Dafür sagen wir heute „Danke!“. Ich
gratuliere Ihnen zu Ihrer Auszeichnung und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.
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