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Grußwort Bürgermeister Karl Heinz Simon am 13.11.2004
anlässlich der Segnung und Übergabe neuer Spielgeräte an die Kath. Kindertagesstätte Blankenrath
„I have a dream“ – so hat der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King vor rund 40
Jahren in einer großen Rede seine Vorstellungen von einer neuen Gesellschaft formuliert.
Und auch bei Ihnen, liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Erzieherinnen der Katholischen
Kindertagesstätte Blankenrath stand sicherlich dieser Satz vor einem dreiviertel Jahr Pate,
als Sie sich das Außengelände der Kindertagesstätte angeschaut und die Ergebnisse der
sicherheitstechnischen Überprüfung zur Kenntnis genommen haben.
Heute ist ein Teil Ihres Traumes Wirklichkeit geworden. Dazu darf ich Ihnen im Namen des
Kindergartenzweckverbandes Blankenrath, der beteiligten Ortsgemeinden und der Herren
Ortsbürgermeister ganz herzlich gratulieren und gleichzeitig Dank aussprechen.
Für unsere Kinder ist uns nichts zu schwer oder zu zeitraubend. Das war auch Ihr Motto,
liebe Eltern, als sie daran gingen, das Außengelände dieser Einrichtung, insbesondere die
Spielgerätschaften zu renovieren bzw. zu erneuern.
Und dass dies nicht nur eine einmalige Unterstützung ist und sein soll, dass wird auch
daran deutlich, dass sie direkt einen Förderverein gegründet und damit ein deutliches
Signal für eine dauerhafte Unterstützung gesetzt haben.
Zu dieser Initiative kann ich Sie nur beglückwünschen. Sie haben nicht abgewartet, ob
andere etwas tun, sondern selber zugepackt. Sie haben nicht gezögert, Zeit, Energie und
auch Geld in ein Projekt zu stecken, das Ihren Kindern zugute kommt. Dafür möchte ich
Ihnen heute meine Anerkennung aussprechen.
Schon auf den ersten Blick ist zu sehen, wie viel der Kindergarten durch die Maßnahme
gewonnen hat. Das Betätigungsfeld der Kinder ist spürbar erweitert, und ihre Begeisterung
ist wohl der schönste Dank für Sie.
Kindergärten haben hierzulande ja schon eine lange Tradition. Wie wichtig sie auch in der
Zukunft sind, ist durch die jüngsten bildungspolitischen Diskussionen wieder einmal sehr
deutlich geworden. Vieles muss getan werden, um gute Kindergärten in ausreichender
Zahl zur Verfügung zu haben. Hier ist natürlich die Politik, die Gemeinde, und hier dann
auch der Kindergarten-Zweckverband Blankenrath, für den ich hier bin, angesprochen.
Dass sich die dem Zweckverband angehörenden Gemeinden dieser Aufgabe mit großem
finanziellem Engagement stellen wird daran deutlich, dass wir in diesem Jahr neben dem
Betrieb des Kommunalen Kindergartens für die Katholische Kindertagsstätte weitere
160.000 € aufwenden. Davon entfallen rund 90.000 € auf laufende Aufwendungen und
weitere 70.000 € auf Investitionskosten, welche wir hier in der Kath. Kindertagesstätte in
den baulichen Zustand des Gebäudes investieren.
Doch damit die Kinder auf die bestmögliche Weise gefördert werden und der
Kindergartenbetrieb reibungslos funktioniert, dafür ist ein Zusammenwirken von Träger,
Kommunen, Erzieherinnen und Eltern unerlässlich. Die genannten Gruppen stehen in
keinem Gegensatz zueinander oder gar in einem Konkurrenzverhältnis. Vielmehr ergänzt
sich das, was sie jeweils für die Kinder tun.
Wir Alle haben dasselbe Ziel. Und alle tun etwas dafür, dieses Ziel zu erreichen. Das wird
hier an diesem Beispiel sehr deutlich. Wir wollen es den Kindern ermöglichen, sich
spielend die Welt zu erobern und ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Kinder brauchen
Räume für sich. Sie sollen in einer Umgebung heranwachsen, die ihre Fantasie anregt.
Wie das neu gestaltete Außengelände, das die Kinder sie nun wieder in Besitz nehmen
können.
Mir bleibt nur noch, Ihnen, liebe Eltern, abschließend für Ihr Engagement zu danken und
den Kindern künftig viel Spaß auf dem neu gestalteten Außengelände zu wünschen.
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