Verbandsgemeinde Zell
Neujahrsempfang der Gemeinde St. Aldegund PDF Drucken E-Mail

Grußwort Bürgermeister Karl Heinz Simon
Neujahrsempfang der Gemeinde St. Aldegund
am 15.01.2005

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas
zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.“
Mit dieser zukunftweisenden Maxime des bekannten französischen Autors Antoine
de Saint-Exupéry möchte ich Sie, meine Damen und Herren im noch jungen Jahr
2005 ganz herzlich begrüßen.
Erstmal möchte ich mich für die freundliche Einladung bedanken und freue mich,
dass so viele ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung von
Herrn Ortsbürgermeister Gietz gefolgt sind, um einen Gedankenaustausch über
Gegenwart und Zukunft der Ortsgemeinde St. Aldegund zu halten.
Zukunft kann man bauen – das heißt in der Gegenwart aktiv zu werden. Etwas zu
tun, um die Gemeinde St. Aldegund gut zu positionieren (sei es im Tourismus), um
das jetzige Lebensumfeld der Bewohner zu optimieren, aber auch ein Bild von der
Zukunft der Gemeinde zu entwerfen und Strategien zu entwickeln, dorthin zu
kommen.
Gerade der Jahreswechsel lädt dazu ein, sowohl zurück- als auch voraus zu
blicken. Rückblicke zeigen wo wir stehen und worum es in den kommenden
Monaten gehen wird, Rückblicke machen deutlich worauf wir aufbauen können.
Das, worum es spezifisch hier in St. Aldegund geht, hat Ortsbürgermeister Gietz
eben deutlich gemacht.
Besonders hervorheben möchte ich hier aber auch die unermüdliche Arbeit der
vielen ehrenamtlich Tätigen in der Gemeinde. Ihnen gilt unser ganz besonderer
Dank!
Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich ihrem Ort sehr verbunden. Sie werden
aktiv, wenn sie eine Notlage sehen, sie bringen sich ein, um ihr Umfeld zu gestalten,
sie stellen viel auf die Beine, um das Leben in ihrer Ortsgemeinde zu bereichern.
Ihre Tätigkeit macht unsere Gesellschaft so lebendig und menschlich! Danke!
Wie wichtig und unverzichtbar ehrenamtliche Hilfe ist, macht uns leider die
schreckliche Flutkatastrophe in Asien auf dramatische Weise deutlich. Die Opfer
benötigen dringend unsere selbstlose und uneigennützige Hilfe.
Deutschland hat, von der Bundesregierung angefangen bis hin zu Millionen
einfachen Menschen in unserem Land eine beispiellose Solidarität an den Tag gelegt
und tut dies auch weiterhin.
Seien wir uns bewußt und dankbar darüber, dass wir in Deutschland in einem
sicheren Staat leben, der von großen Umweltkatastrophen bisher weitgehend
verschont blieb und indem trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage und hoher
Arbeitslosigkeit – eine hohe Lebensqualität jeden einzelnen Bürgers möglich ist.
Dass es uns allen so gut geht, dass wir von 97 % der Weltbevölkerung um diesen
Lebensstandard beneidet werden.
Dies sollten wir nie aus den Augen verlieren.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bringen Sie sich weiterhin so aktiv in das Leben
Ihrer Gemeinde ein und bauen Sie weiter an Ihrer, an unserer Zukunft.
In diesem Sinne wünschen ich Ihnen meine Damen und Herren, ein gutes, gesundes
und zufriedenes Jahr 2005.

 
< Zurück   Weiter >