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Grußwort Bürgermeister Karl Heinz Simon
Eröffnung Lernwerkstatt der Grund- und Haupt- sowie Regionalen Schule Blankenrath
am 01. März 2005
In Bildung, Ausbildung und Weiterbildung zu investieren ist das Beste, was wir tun können.
Bildung zahlt sich aus: für jeden Einzelnen, der etwas lernt; für die Unternehmen, die ihr Personal schulen lassen und für unsere Gesellschaft als Ganzes. Bildung ist unsere Ressource, in gut ausgebildete Menschen liegt unser aller Zukunft.
Deshalb freue ich mich, dass die Schule hier in Blankenrath eine Lernwerkstatt „Berufsorientierung“ eröffnet und darf dazu im Namen des Schulträgers der Verbandsgemeinde Zell, ganz herzlich gratulieren.
In Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Zentrum und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit soll den Jugendlichen hierdurch eine bessere Vorbereitung auf die Arbeitswelt ermöglicht werden.
Dazu stehen hier eine Vielzahl an berufsorientierenden Lernstationen und Materialien zur Verfügung. In Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Lernsituationen.
Eine gute Ausbildung ist der wichtigste Grundstein für ein erfolgreiches Berufsleben und somit für die eigene Zukunft.
Wer sich genauer mit der Arbeitswelt auseinander setzt, ist wohl überrascht von der Menge der existierenden Berufe. Mehr als 350 Berufe sind staatlich anerkannt, doch die meisten sind uns unbekannt, zumindest vom Tätigkeitsfeld unbekannt.
Nach wie vor stürzt sich die Mehrheit der Schulabgänger auf die 10 beliebtesten Ausbildungsberufe.
Auch unbekannte Berufe bieten viele Perspektiven.
Hier greift die Lernwerkstatt. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die vielen Berufe von A-Z kennenzulernen. Dabei geht es vor allem
darum, klar zu machen, welche Tätigkeit sich konkret hinter der jeweiligen Beruf verbirgt, um evt. Enttäuschungen zu vermeiden.
Schülerinnen und Schüler, die bisher noch keine Idee von einer Berufsrichtung haben, können hier feststellen, wie ihre Neigungen und damit die Eignung für einen bestimmten Beruf sind.
Leider ist das Lehrstellenangebot in den letzten Jahren zurückgegangen. Wie schnell hier der Ausbildungspakt Abhilfe schafft, ist noch nicht abzusehen.
Die Bewerberinnen und Bewerber müssen etwas vorzuweisen haben, wenn Sie sich um einen Ausbildungsplatz bemühen. Dazu gehören selbstverständlich gute Noten, aber dazu gehört auch eine ansprechende Bewerbung. Wie man sich richtig bewirbt, auch dazu können die Schülerinnen und Schüler nützliche Tipps erhalten.
Ich wünsche allen Schülerinnen und Schüler, dass sie viele anregende Gespräche führen, dass sie alle Antworten auf ihre Fragen bekommen und somit den richtigen Einstieg in die Arbeitswelt schaffen.
Diesem Projekt und den Schülerinnen und Schülern, welche es nutzen werden, für die Zukunft alles Gute.
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