Verbandsgemeinde Zell
Ansprache zur Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Altlay PDF Drucken E-Mail
Ansprache Bürgermeister Karl Heinz Simon
zur Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in  Altlay am 15. August 2008

Ich freue mich, Sie alle ganz herzlich zur offiziellen Einweihung des neuen Gerätehauses der FF hier in Altlay begrüßen zur dürfen.

Ganz besonders freuen wir uns Alle über die Anwesenheit des stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz und gleichzeitig Minister des Innern und für Sport, Herrn Karl Peter Bruch. Herzlich Willkommen in unserer Verbandsgemeinde – und dies vorweg – auch herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung dieses Projektes durch die Landesregierung.

Sehr herzlich in unserer Mitte begrüßen möchte ich natürlich auch die Landtagsabgeordneten Frau Heike Raab von der SPD und Frau Anke Beilstein von der CDU . Ihre Anwesenheit unterstreicht die Bedeutung, die Sie den Feuerwehren und ihrer täglichen Arbeit für Menschen in Not beimessen. Ich freue mich ebenso über die Anwesenheit der Vertreter des Landkreises Cochem-Zell und heiße Herrn Landrat Manfred Schnur ganz herzlich willkommen.

Für die Gremien der Verbandsgemeinde Zell begrüße ich neben den Herren Beigeordneten Alois Hansen und Horst Scheid als Vertreter der Fraktionen im Verbandsgemeinderat Herrn Karl-Otto Gippert für die CDU-Fraktion, Herrn Walter Justen für die SPD, sowie die Mitglieder des Brandschutzausschusses.

Sehr herzlich begrüße ich Herrn Diakon Alfons Friederichs und Herrn Gemeindereferent Markus Alt, diedas neue Feuerwehrhaus nachher mit dem kirchlichen Segen versehen werden.

Daneben heiße ich willkommen die Mitglieder des Gemeinderates von Altlay und an seiner Spitze Herr Ortsbürgermeister Wolfgang Klein, der ja heute in zweifacher Funktion - auch als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Altlay – bei uns ist.

Für die große Feuerwehr-Familie begrüße ich den stellvertretenden  Kreisfeuerwehrinspekteur und Wehrleiter unserer Verbandsgemeinde, Herrn Markus Morsch,  den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Cochem-Zell, Herrn Karl Heinz Beuren, den stellvertretenden Wehrleiter, Herrn Christoph Hallebach sowie den stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehr Altlay, Herrn Toni Philippi. Mit ihnen begrüße ich natürlich auch alle anwesenden Feuerwehrkameraden aus Altlay sowie Gäste aus weiteren Feuerwehren unserer Verbandsgemeinde.

Es freut uns immer wieder besonders, dass unser langjähriger Wehrleiter Fritz Day und unserer früherer Kreisfeuerwehrinspekteur Peter Gerhartz, bei Anlässen wie heute zu uns kommen und ihre Verbundenheit zu ihren Feuerwehren unter Beweis stellen. Herzlich willkommen in unserer Mitte.

Ich freue mich auch, dass Vertreter der an der Planung bzw. am Bau beteiligten Firmen anwesend sind und begrüße Sie sehr herzlich. Ebenso begrüße ich natürlich auch den Leiter der Polizeiinspektion Zell, Herrn Bidinger, sowie unsere Freunde vom THW, Herrn Treis und Herrn Hompes.

Ich freue mich aber auch, dass die am Bau beteiligten Mitarbeiter meines Hauses heute Abend hier anwesend sind; besonders begrüßen möchte ich unseren Feuerwehr-Sachbearbeiter Markus Grünewald, sowie unseren Bautechniker Jürgen Grünewald, für die dieses Projekt in ihrer beider Heimatgemeinde sicherlich auch ein besonderes Anliegen gewesen ist.

Als letztes, jedoch nicht minder herzlich, begrüße ich natürlich den Vertreter der Presse und freue mich auf eine positive Berichterstattung über das heutige Ereignis.
 
Anrede,
Nachdem erst im vergangenen Jahr das alte Tragkraftspritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Altlay durch ein wasserführendes Kleinlöschfahrzeug ersetzt werden konnte, freue ich mich nunmehr auch das neue Feuerwehrgerätehaus in Dienst stellen zu können.

„Nicht die Feuerwehr, sondern die Bürgerinnen und Bürger benötigen ein funktionales Feuerwehrhaus.“ Mit diesem Satz möchte ich unterstreichen, wie wichtig eine zweckmäßige und bedarfsgerechte Ausstattung und auch funktionale Unterkunft der Feuerwehr für den Schutz der Menschen und ihrer Sachgüter in einer Gemeinde ist.

Von zweckmäßig und funktional, erst recht von modern und motivierend, konnte bei der bisherigen Unterkunft der Freiwilligen Feuerwehr Altlay – der ehemaligen Mühle - schon lange keine Rede mehr sein. Die beengten Räumlichkeiten waren äußerst unbefriedigend und stießen – zu Recht - auf Kritik der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Das Gebäude selbst befand sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Starke Setzrisse, die Dacheindeckung erneuerungsbedürftig und die Dachkonstruktion schadhaft, das Gebäude und damit auch die Ausrüstung feucht, die Aufzählung der Negativ-Attribute könnte man beliebig fortsetzen

Anstatt einer unwirtschaftlichen Sanierung, welche die beengten Platzverhältnisse auch nicht hätte verbessern können, wurde durch die Verbandsgemeinde schließlich ein Neubau ins Auge gefasst. Nachdem nach schwieriger Suche ein geeignetes Baugrundstück gefunden und die Planung erstellt war, wurde der Zuwendungsantrag auf den Weg gebracht. Die Baukosten wurden nach der Planung mit rund 179.000 € veranschlagt.

Die Bewilligung der beantragten Landeszuwendung durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion erfolgte Ende 2006 mit einem Betrag von 51.000 €. Nach Erteilung der Baugenehmigung und Durchführung der öffentlichen Ausschreibung konnte im Herbst 2007 der erste Spatenstich erfolgen.

Für die zügige Fertigstellung der Baumaßnahme bedanke ich mich bei allen Bauhandwerkern. Vor einigen Wochen konnte die Feuerwehr Altlay nun ihr neues Domizil beziehen. Sie verfügt jetzt über eine moderne Unterkunft für das Löschfahrzeug, die Gerätschaften und persönliche Schutzausrüstung sowie über einen Aufenthalts- und Schulungsraum mit sanitären Einrichtungen für die Mannschaft.

Mit der heutigen offiziellen Übergabe des neuen Feuerwehrgerätehauses an die Freiwillige Feuerwehr Altlay ist die Voraussetzung geschaffen, damit die Feuerwehrkameraden ihre wichtige Arbeit in der Gemeinde unter besten Rahmenbedingungen fortsetzen können und gleichzeitig trägt es sicherlich dazu bei, mit der modernen Gesamtausstattung der Wehr auch die Motivation und Einsatzbereitschaft in der jüngeren Generation zu erhöhen.

Eine modern ausgestattete und untergebrachte Wehr ist – da sind wir uns sicherlich alle einig – um ein Vielfaches anziehender und attraktiver als eine Wehr mit  einem Fahrzeug – älter als die Feuerwehrleute und einer Fahrzeuggarage, in der alles feucht und klamm ist.

Damit ist der heutige Tag sicherlich ein ganz besonderer Tag und der passende Schlussstein in einer wichtigen Weiterentwicklung der Feuerwehr Altlay in den letzten Jahren.

Wenn auch noch nicht alle Schlussrechnungen vorliegen, ist heute bereits abzusehen dass die ursprünglich geplanten Kosten mit rd. 160.000 € um rd. 10 % deutlich unterschritten werden. Hierzu haben neben einer wirtschaftlichen Bauausführung nicht zuletzt auch die erbrachten Eigenleistungen, insbesondere beim Innenausbau und den Außenanlagen, beigetragen.

Zum Einen waren es die Mitglieder der Wehr, die mit ihren Eigenleistungen die Baukosten für ihr neues Heim reduziert haben. Herzlichen Dank für die vielen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden, mit der Sie dem Steuerzahler – und damit uns allen – Geld eingespart haben.

Zum Anderen haben aber auch weitere vier Bürger aus Altlay – die der Wehr nicht angehören – aber, dies kann man wohl sagen, freundschaftlich  verbunden sind, - angepackt und ebenfalls zahlreiche Arbeitsstunden unentgeltlich geleistet. Ich freue mich, dass auch diese freiwilligen Helfer heute Abend hier anwesend sind; begrüße Sie sehr herzlich und danke auch Ihnen für Ihr Engagement.

Die Eigenleistungen der Wehr unterstreichen einmal mehr, wie viel und wie unermüdlich unsere Feuerwehren zum Wohle der Allgemeinheit engagiert sind. Dies gilt nicht nur beim Bau dieses Hauses – dies gilt erst recht das ganze Jahr über. Unsere Feuerwehrmänner – und frauen sind immer hilfsbereit zur Stelle: in jeder Notsituation, Tag und Nacht. Und 231 Einsätze unserer Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Zell im letzten Jahr machen deutlich, dass wir auf dieses Engagement dringend angewiesen sind. Die Männer und Frauen der Feuerwehr zeigen damit ein beispielhaftes Maß an Bürgersinn. Herzlichen Dank hierfür!

Ein Wort des Dankes gebührt jedoch sicherlich abschließend auch dem Ortsbürgermeister und Wehrführer Wolfgang Klein. Das vor einem Jahr ausgelieferte neue Kleinlöschfahrzeug passte aufgrund seiner Abmessungen nicht mehr in die alte Unterkunft und war bis vor wenigen Wochen kostenlos privat bei Herrn Klein untergestellt. uch Ihnen, sehr geehrter Herr Klein, möchte ich an dieser Stelle noch mal ganz herzlichen Dank dafür aussprechen, dass Sie dies möglich gemacht haben.

Den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Altlay – und dies sind derzeit 29 aktive Frauen und Männer - wünsche ich, dass sie sich in ihrem neuen Domizil wohl fühlen und dass sie von ihren Einsätzen stets wohlbehalten zurückkehren.

Ich gratuliere der Freiwilligen Feuerwehr Altlay nochmals sehr herzlich zu ihrem schönen neuen Gebäude. Möge dieses Haus einer schnellen Brand- und Gefahrenbekämpfung dienen und damit zur Sicherheit unserer Mitbürger beitragen. Gleichzeitig soll dieses Haus aber auch ein motivierendes Heim für unsere Wehrangehörigen sein.

In diesem Sinne wünsche ich der Feuerwehr Altlay ein herzliches Glück auf.
 
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