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Rede Bürgermeister Karl Heinz Simon am 17. Juni 2000
anlässlich Einweihung Grundschule Zell
Ich darf Sie heute zur Einweihung unserer neuen Grundschule hier
in Zell-Kaimt herzlich willkommen heißen.
Die ehemalige Kreisberufsschule ist in den letzten 13 Monaten
ausgebaut und umgestaltet worden und ist nunmehr eine
Grundschule modernster Prägung.
„Ein leeres Gebäude wird wieder mit Leben erfüllt“; so schrieb die
Presse vor zwei Jahren, als die Gremien der Verbandsgemeinde
Zell beschlossen,
die frühere Kreisberufsschule in Zell-Kaimt umzubauen und dort die
Grundschule Zell unterzubringen.
Die bislang in der früheren Realschule in Zell, Corray,
untergebrachte Grundschule mit damals rund 240 Schülern platzte
aus allen Nähten und eine Lösung des Raumproblems war daher
dringend geboten.
Das von der Verbandsgemeinde in Auftrag gegebene
Schulstandortgutachten zeigte dann den Weg, die Grundschule Zell
in der früheren Kreisberufsschule unterzubringen.
Die Entscheidungsträger der Verbandsgemeinde Zell haben mit
ihrem damaligen Beschluss eine sehr gute Entscheidung getroffen
und hierfür gilt ihnen heute mein Dank.
Am 20. Oktober 1998 wurde die Landesförderung für diese
Maßnahme beantragt und bereits am 03. Februar 1999 die
Bildung ist in meinen Augen stets die beste Aussteuer für unsere
Jugend!
Anrede,
Ich weiß nicht, wie oft vor Schülern, deren Bildungseifer mal wieder
Erschöpfungserscheinungen zeigte, der Ausspruch zitiert wurde,
dass „wir nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen.“
Auch werden keine Statistiken darüber geführt, wie oft dieser Appell
mit Erfolg oder auch mit Misserfolg gekrönt wurde.
Das ändert jedoch nichts daran, dass der Spruch heute noch
genauso richtig ist wie vor vielen hundert Jahren.
Leider merkt man dies meist erst Jahre oder Jahrzehnte später,
nachdem man die Schule verlassen hat.
Erst als Erwachsener erkennt man, was man der Schule verdankt.
Oder aber - was es bedeutet, den Chancen nachtrauern zu müssen,
die durch eigenes Verschulden während der Schulzeit verpasst
wurden.
Dann ist es aber leider zu spät.
Ich möchte auf einen Gesichtspunkt verweisen, der, obwohl meist
vernachlässigt, womöglich gar nicht so unwichtig ist:
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