Jugendparlament trifft junge Flüchtlinge

 

Ein wichtiges Anliegen des Jugendparlaments war und ist der Kontakt zu bzw. die Zusammenarbeit mit jungen Flüchtlingen. Als Anfang des Jahres die Diplom-Psychologin Birgit Theresa Koch aus Zell-Kaimt und Silke Kruse, Projektorganisatorin vom Ideentreff, bei einem Gespräch mit jungen Flüchtlingen von deren Wunsch erfuhr, mit gleichaltrigen Einheimischen in Kontakt zu kommen, entstand die Idee das Jugendparlament der VG Zell (Mosel) zu kontaktieren. Denn dies bietet eine hervorragende Plattform und so entstand der Kontakt zwischen den Organisatoren und dem Jugendparlament.

In der Sitzung am 30. Januar 2017 entschieden daher die Mitglieder des Jugendparlaments die jungen Flüchtlinge zu einem ersten Kennenlernen zu ihrer nächsten Sitzung einzuladen.

Diese fand am 6. März 2017 statt. 10 Flüchtlinge kamen in Begleitung von Frau Koch, Frau Kruse und Frau Birgit Feichtinger (engagierte Privatperson – „Kümmerer“) zu der Sitzung des Jugendparlaments. Trotz leichter Sprachbarrieren entwickelte sich schnell ein intensiver gedanklicher Austausch um die Erfahrungen und Anliegen der jungen Migranten.

Es stellte sich heraus, dass den jungen Flüchtlingen der Kontakt zu gleichaltrigen Einheimischen fehlt. Ihre Kontakte beschränkten sich bisher hauptsächlich auf die ehrenamtlichen Helfer in der Flüchtlingsarbeit und dabei handelt es sich weniger um gleichaltrige, jüngere Menschen.

Sie sprachen auch über Ihre Fluchtwege und Wünsche hier in Deutschland. Gespannt lauschten die Mitglieder des Jugendparlaments den Jugendlichen, die unter anderem aus Syrien und Afghanistan kommen.

Gemeinsam entwickelten die Anwesenden die Idee, im Rahmen einer ersten zentralen Veranstaltung, geflüchtete und einheimische Jugendliche zu einem gegenseitigen Kennenlernen einzuladen. Zur  Auftaktveranstaltung sind alle interessierten jungen Menschen am 6. Mai 2017 ab 17:00 Uhr ins „Moselrausch“ an der Fußgängerbrücke in Zell-Kaimt eingeladen.

Die Mitglieder des Jugendparlaments die gleich eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe einrichteten, sind überzeugt, dass ein Austausch zwischen jungen Geflüchteten und Einheimischen eine Bereicherung für beide Seiten ist.