Der Hunsrück

Schulen

DigitalPakt Schule: Digitale Endgeräte für Schulen


Auf das Land Rheinland-Pfalz entfallen hiervon rd. 24,1 Mio. Euro. Aus Mitteln des Nachtragshaushalts in Höhe von 6 Mio. Euro hat das Land weitere rd. 13.000 Geräte beschafft.

Zweck des Sofortausstattungsprogramms ist es Schulen zu unterstützen, einem möglichst hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern zu Hause digitalen Unterricht mit mobilen Endgeräten zu ermöglichen. Dabei sind die schulgebundenen mobilen Endgeräte in erster Linie für den Verleih an solche Schülerinnen und Schüler vorgesehen, denen für den digitalen Unterricht keine geeigneten Endgeräte im häuslichen Umfeld zur Verfügung stehen. Jedoch sollen diese auch in eine etwaige Notbetreuung mitgebracht bzw. im Wechselunterricht ebenfalls in der Schule genutzt werden.

Als Schulträger der sechs Grundschulen Alf, Blankenrath, Bullay, Mittelstrimmig, Pünderich und Zell (Mosel) hat die Verbandsgemeinde Zell (Mosel) aus diesem Programm ein Budget in Höhe von 22.817,74 Euro erhalten, wovon in Abstimmung mit den Schulen bereits im Sommer letzten Jahres insgesamt 60 iPads inkl. Schutzhüllen bestellt wurden. Wegen Lieferschwierigkeiten kamen die Geräte jedoch erst Ende Februar 2021 an. Die über den Nachtragshaushalt des Landes beschafften weiteren 14 iPads inkl. Schutzhüllen erreichten die Verwaltung Ende März.

Die iPads wurden zwischenzeitlich durch die EDV-Abteilung der Verbandsgemeinde-verwaltung so eingerichtet, dass diese durch Schülerinnen und Schüler sowohl im häuslichen Umfeld als auch in den pädagogischen Netzwerken der Schule in geeignetem Umfang sicher genutzt werden können. Sichergestellt ist damit auch, dass alle in den Schulen eingesetzten iPads auf dem gleichen Stand sind und auch bei Bedarf untereinander ausgetauscht werden können.  

„Das Förderprogramm passt sehr gut in die vom Verbandsgemeinderat am 17.03.2021 einstimmig beschlossene Digitalisierungsstrategie für die Grundschulen in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Zell (Mosel. Denn neben einer umfassenden und zukunftsfähigen Gebäudeinfrastruktur sowie der Schaffung einer eigenen IT-Stelle für die Administration der Schulen stellt die Verbandsgemeinde im Rahmen eines eigenen Förderprogramms auch sicher, dass die digitale Ausstattung der Schulen mit mobilen Endgeräten weiter forciert und optimiert werden kann und damit letztendlich alle Schülerinnen und Schüler künftig im Unterricht über ein mobiles Endgerät verfügen. Über das Sofortausstattungsprogramm haben Schülerinnen und Schüler ohne geeignetes Endgerät schon jetzt die Möglichkeit, über die jeweilige Schule ausgestattet zu werden“, so Bürgermeister Karl Heinz Simon.

Am Montag, 12. April 2021 wurden die Geräte von Bürgermeister Simon an die Schulen im Verwaltungsgebäude übergeben.