Nachlese: Infoveranstaltung 50 Aktiv - Smart mit dem Smartphone am 28.11.2016

 


Der AK 50Aktiv der VG Zell (Mosel) bot am 28.11.2016 in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Trier den Vortrag „Smart mit dem Smartphone – was gibt es zu beachten?“ an.

Die Teilnehmer erhielten einen Überblick über die marktüblichen Geräte und deren Einsatzmöglichkeiten. Diese Infos sollten zum einen als grundsätzliche Entscheidungshilfe zum möglichen Erwerb (Kauf) dieser mobilen Endgeräte dienen und zum anderen die schier unzähligen Einsatzmöglichkeiten aufzeigen, welche es mit einem Smartphone gibt.

Inzwischen findet sich eine Vielzahl von Geräten auf dem Markt. Die kleinen "Alleskönner" bieten heute eine echte Alternative zum Computer und haben durchaus das Zeug, sich zu einem recht nützlichen Alltagsgerät zu entwickeln. Die immer kleiner werdenden Geräte zwingen die Anwender allerdings zu neuen, ungewohnten Handhabungen und nicht immer sind die "Kleinen" für alle Anwendungen geeignet.

Neben einem Überblick über die auf dem Markt angebotenen mobilen Geräte unterschiedlicher Hersteller, Gehäuseformen, Bildschirmgrößen, Betriebssysteme, Nutzungsmöglichkeiten sowie deren Vernetzung über Mobilfunk oder lokale Netze gab es auch allgemeine Hinweise zu Mobilfunktarifen und deren Leistungsumfang.

Ebenso wurden verschiedene Anwendungen, Einstellungen, Sicherheitsaspekte sowie  Sicherheitseinstellungen und die Online-Zahlungswege besprochen, sowie Fachbegriffe erklärt.

Natürlich war auch ein „Ausflug in die Welt der Apps“ dabei. Apps sind kleine Programme für unzählige Gelegenheiten und machen das Smartphone zur Spielekonsole oder Wasserwaage, sie liefern Nachrichten, Bahn- und Flugverbindungen, zeigen die nächste Tankstelle binnen Sekunden an, wirken als Messaging-Dienst, treten als Einkaufs,- Haushalts- oder Fitnessberater auf. Passende Software kann man in den verschiedenen App-Stores, wie zum Beispiel I-Tunes, Google Play, Windows Phone-Store herunterladen. Die Kosten sind sehr unterschiedlich.

Jedoch habe sie haben auch Tücken. So überträgt die App beispielsweise die Standort- und Bewegungsdaten des Nutzers an die App-Anbieter, sofern zugleich die Ortungsfunktion des Geräts eingeschaltet ist. In manchen Fällen wie etwa bei einer Navigations-App oder einer Auskunft für öffentliche Verkehrsmittel kann die automatische Übertragung des Standorts notwendig oder praktisch sein. In anderen Fällen, wie zum Beispiel einer App der Hausbank, bei Spiele- oder Kochbuch-Apps gibt es dafür aber keinen sinnvollen Grund.


Frau Thul-Kunsmann zeigte auf, was beim Herunterladen von „Apps“ beachtet werden muss und wie Abofallen vermieden werden können.

Ganz wichtig war auch noch der Hinweis, dass man darauf achten soll, dass viele Apps und andere Software versuchen, sich auf dem Smartphone selbständig zu aktualisieren. Dazu verbindet sich das Gerät automatisch mit dem Internet und lädt verfügbare Aktualisierungen herunter. Wer keine Datenflatrate hat, sollte die Einstellungen so wählen, dass sich das Gerät nicht selbstständig mit dem Internet verbindet. Andernfalls kann die Kontrolle über die Kosten schwierig werden.

Bluetooth- und WLAN-Funktion sollten ebenfalls nicht ständig eingeschaltet sein. Das spart Strom und erhöht die Sicherheit, da Angriffe über die Funkschnittstellen dann nicht möglich sind.

Bei der fast zweistündigen Informationsveranstaltung erfuhren die Anwesenden noch einiges mehr. Es war ein umfangreiches Infopaket, welches Frau Thul-Kunsmann von der Verbraucherzentrale geschnürt hatte. Alle Anwesenden waren am Ende begeistert und betonten, dass die Veranstaltung rundum gelungen war und es viele gute Tipps gab.

Auch für 2017 hat der AK 50Aktiv wieder die eine oder andere Infoveranstaltung vorgesehen.

 
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