Nachlese: Lerne deine Heimat kennen:

 

Interessantes und Sehenswertes in ... Enkirch


Unter diesem Motto luden das Jugend- und Seniorenbüro und der Arbeitskreis 50Aktiv der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) ein am 16. Oktober mehr über Enkirch zu erfahren und Enkirch näher kennen zu lernen.

Die Teilnehmer wurden bei herrlichem Wetter von Dieter Georg aus Enkirch erwartet. 733 nach Christus wird Enkirch erstmalig urkundlich erwähnt. Jedoch gehen die ersten Siedlungsspuren bis in die Steinzeit zurück. In der Kelten- und anschließenden Römerzeit war Enkirch ebenfalls schon sehr bedeutend. 1248 stellten die Grafen von Sponheim den Enkirchern eine Freiheitsurkunde aus, mit der die Leibeigenschaft endete und das Marktrecht sowie eine unabhängige Gerichtsbarkeit bestätigt wurde.

Nicht umsonst wird Enkirch die „Schatzkammer rheinischen Fachwerkbaus“ genannt und ist mit seinen verwinkelten Gassen mehr als sehenswert.

Das bestätigten die Teilnehmer, die – meist steil aufwärts – Dieter Georg durch Enkirch folgten und gespannt seinen Berichten und Geschichten folgten. An jeder Ecke des verwinkelten alten Ortskerns findet man „Relikte“, sei es den „Drilles“, den „Duckes“ oder das „Ballischhaisje“. Interessant und informativ ist auch das Heimatmuseum, das in einem Fachwerkhaus aus dem Jahre 1679 untergebracht ist. Natürlich wurde auch die evangelische Kirche, eine große Kirche mit Platz für über vierhundert Besucher besichtigt. Eine Besonderheit dieser Kirche ist die Unterbringung des Blasebalgs der Stummorgel von 1761. Nachdem die Orgel an der Nordseite der Kirche auf eine Empore gebaut war, fehlte Platz für den Blasebalg, ohne den eine Orgel nicht funktioniert. Kurzerhand baute man auf mächtige Stützen über dem Seiteneingang einen großen Holzkasten, seit jeher das „Ballichhaisje“ genannt.

„Krönender Abschluss“ war dann die Einkehr bei Federweißen und Zwiebelkuchen im Weingut Roger Spier.


Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Georg für die amüsante und informative Dorfführung.

 
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