Qualifizierte Hausaufgabenhilfe mit Kommunikationstraining für Schülerinnen und Schüler an Grundschulen mit hohem Migrantenanteil im Schuljahr 2020/2021

 


Da insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund häufiger als andere von Bildungs-benachteiligung betroffen sind, bietet das Land in Fortführung der bestehenden und zukünftigen Förderprogramme des Elementarbereichs seit Beginn des Schuljahres 2005/06 ein unterrichtsergänzendes Angebot für Erst- und Zweitklässler an Grundschulen mit hohem Migrantenanteil an, das im Schuljahr 2020/2021 fortgesetzt wird.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist es bei Bedarf auch möglich, dieses unterrichtsergänzende Angebot für Dritt- und Viertklässler zu erweitern.

Vorrangig sollte das Angebot allerdings weiterhin den Erst- und Zweitklässlern zur Verfügung stehen.

Dies bedeutet konkret:

  • Zusätzlich zur unterrichtlichen Förderung kann im Umfang von 3 Stunden pro Woche eine qualifizierte Hausaufgabenhilfe für Gruppen von 8 bis 12 Kindern mit spielerischem Kommunikationstraining mit einer pauschalierten Landeszuwendung bezuschusst werden.
  • Die Organisation ist ähnlich wie bei der Betreuenden Grundschule, d.h. Träger kann auch hier der Schulträger, eine Kommune, ein Förderverein oder ein freier Träger sein.
  • Das Angebot ist für die Eltern kostenfrei.

Die Trägerschaft über die bislang eingerichteten unterrichtsergänzenden Angebote hatte jeweils die Verbandsgemeinde Zell (Mosel) übernommen.

Sofern hier Interesse an der Teilnahme eines Ihrer Kinder besteht, bitten wir die Eltern sich möglichst umgehend, spätestens aber bis zum 6. April 2020 mit der für sie zuständigen Grundschule in Verbindung zu setzen, damit dann - bei Erreichen der notwendigen Mindestgruppenzahl von acht Kindern - ein entsprechender Zuwendungsantrag bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier gestellt werden kann.

Verbandsgemeindeverwaltung
56856 Zell (Mosel), den 13.02.2020

 
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