Werkausschuss der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) vergibt Bauaufträge

 


Eine Reihe von Bauaufträgen stand in der jüngsten Sitzung des Werkausschusses des Abwasserwerks der Verbandsgemeinde Zell auf der Tagesordnung.

In Tellig soll eine Drainageleitung entlang der Rückhaltebecken unterhalb des Gewerbegebietes verlegt und an die vorhandene Außengebietsentwässerung angeschlossen werden. Nachdem die umliegenden Dämme des Beckens durch Wühlmäuse und andere Nager immer wieder perforiert wurden kam es immer wieder zu einer Vernässung der anliegenden Wiesengrundstücke. Mit der Drainageleitung soll dies künftig vermieden werden. Den Auftrag erhielt die Firma Alois Schneiders aus Beuren.

Im Zuge des anstehenden Ausbaus des Kreisverkehrsplatzes in Alf soll im Rahmen einer Gemeinschaftsbaumaßnahme mit Beteiligung von Bund, Land und Gemeinde durch das Abwasserwerk die Niederschlagswasserleitung sowie mehrere Hausanschlüsse erneuert werden. Hier bestätigten die Ausschussmitglieder eine von Bürgermeister Karl Heinz Simon bereits im August vor Ablauf der Zuschlagsfrist getroffene Eil-Entscheidung. Der Auftrag wird von der Firma Lehnen aus Wittlich ausgeführt werden.

Ebenso beteiligt sich das Abwasserwerk an einer Gemeinschaftsmaßnahme mit Gemeinde und Kreiswasserwerk zur Erschließung von zwei Baugrundstücken in Pünderich. Hier werden im Zuge der Erstellung einer Baustraße durch das Werk 70 lfm Schmutzwasserleitung verlegt und insgesamt vier Hausanschlüsse hergestellt. Hier wurde der Auftrag an die Firma Friedrich aus Hontheim vergeben.

In Bullay soll hingegen der Zustand des Flächenkanals und der Hausanschlüsse in der Gartenstraße sowie zwei unmittelbar angrenzenden Teilstrecken durch eine Kanalbefahrung mittels Kanal-Fernsehkamera mit schwenkbarem Kamerakopf durchgeführt werden. Die dortigen Abwasseranlagen stammen noch aus dem Jahr 1963. Die Zustandsuntersuchungen werden durch die Firma HP Enders Umweltservice aus Föhren durchgeführt werden.

Finanziert werden die einzelnen Baumaßnahmen teilweise durch einmalige Beiträge der Grundstückseigentümer, ansonsten durch Kreditmarktmittel.

Erneut befasste sich der Werkausschuss auch mit der Umstellung der Kläranlage Zell-Bullay-Alf auf Schlammfaulung. Im Hinblick auf die vorgesehene Erweiterung der Betriebsfläche im Überschwemmungsgebiet der Mosel ist aus Hochwasserschutzgründen ein Retentionsraumausgleich zu schaffen. Der Werkausschuss ermächtigte die Werkleitung, nach Abstimmung mit der Oberen Naturschutzbehörde der Struktur- und Genehmigungsdirektion die notwendigen Grundstücke hierfür anzukaufen.

 
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